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Wir sind Ann-Kathrin, Simon, Bojan und Moritz. Uns verbindet eine Überzeugung: Eine offene Gesellschaft braucht Journalismus, der uns hilft, die Welt besser zu verstehen. Journalismus, der neugierig macht und uns dazu bringt, einander zuzuhören.
Medien könnten einen Gegenpol zu Social Media und KI bilden. Sie könnten sich Zeit nehmen und komplexe Zusammenhänge erklären. Stattdessen kämpfen viele Verlage mit den gleichen Methoden um Aufmerksamkeit wie die großen Tech-Konzerne.
Sie überfluten ihr Publikum mit Livetickern, Eilmeldungen und reißerischen Überschriften. Täglich prasseln tausende Informationen auf uns ein, aber wir fühlen uns schlechter informiert denn je.
Als Journalistinnen und Medienmanager waren wir Teil dieses Systems. Es gibt herausragenden Journalismus, doch er erreicht nur einen kleinen Teil der Gesellschaft. Weniger als die Hälfte der Menschen in Deutschland sagt, man könne “dem Großteil der Nachrichten” vertrauen. Immer mehr meiden sie ganz bewusst.
Das muss sich ändern. Deshalb haben wir unsere Jobs bei großen Verlagen gekündigt und fragen Menschen im ganzen Land: Welche Themen übersehen wir? Was stört dich an den Nachrichten? Wie muss ein Medium aussehen, das dich begeistert?
Auf dieser Reise beraten und begleiten uns die Publizistin Gilda Sahebi, die Medienforscherin Alexandra Borchardt und Cedric Engels, der Kopf hinter dem YouTube-Kanal Doktor Whatson. In den kommenden Wochen werden wir weitere Personen vorstellen.
Wir glauben, dass Deutschland ein neues Medium braucht – aber wir wissen nicht, wie viele Menschen unser Anliegen teilen. Das möchten wir in den kommenden Monaten herausfinden.
Dabei brauchen wir deine Unterstützung. Wenn du uns eine Minute schenkst, kannst du mitbestimmen, wohin die Reise geht – und erfährst, was wir als Nächstes planen. Vielen Dank!
Wer sind die Gründer von tbd?
Ann-Kathrin Hipp
Ann-Kathrin (33) ist Journalistin, mit der Babynahrung weder verwandt noch verschwägert, aber nach einjähriger Elternzeit frisch zurück im Job. Davor hat Ann-Kathrin beim Tagesspiegel den Newsletter „Checkpoint“ mit aufgebaut, ein eigenes Podcast-Format entwickelt und Journalismus live auf die Bühne gebracht. Für Ann-Kathrin bedeutet tbd: to be discovered.
→ ann-kathrin@tbd.land
Simon Berlin
Simon (36) ist Journalist, heißt wie eine schwer regierbare Hauptstadt, kommt aber aus München. Er beschäftigte sich mit KI und verschickte Newsletter, bevor beides cool wurde. Daraus wurden zwölf Jahre bei der Süddeutschen Zeitung und das Social Media Watchblog. Simon ist fasziniert von KI, aber trotzdem überzeugt: tbd muss Journalismus von und für Menschen machen. Für Simon bedeutet tbd: to be discussed.
→ simon@tbd.land
Moritz Klein
Moritz ist Kaufmann, Optimist und derjenige, der hier alles losgetreten hat. Leidenschaft für Journalismus war die Rettung vor Consulting-Karriere und Senator-Status. Seitdem treibt ihn eine Frage um: Wie muss Journalismus aussehen, der nachhaltig begeistert? Fünf Jahre lang suchte er Antworten für The Pioneer, zuletzt als Teil der Geschäftsleitung. Jetzt geht die Suche weiter – gemeinsam mit dir. Für Moritz bedeutet tbd: to be done.
→ moritz@tbd.land
Bojan Albers
Bojan wird privat wie beruflich gerade zum Experten für Geburtshilfe. Zum einen wird er in diesen Tagen zum ersten Mal Vater. Zum anderen gehörte er schon zum Gründungsteam von The Pioneer und möchte jetzt das nächste Medium auf die Welt bringen. Dabei möchte er Abonnenten zu Mitgliedern und Nutzer zu Fans machen. Für Bojan bedeutet tbd: to be democratized.
→ bojan@tbd.land
Was hat tbd vor?
Bis zum Ende des Jahres werden wir durch Deutschland reisen und möglichst unterschiedliche Menschen fragen, wie Journalismus in ihrem Alltag wieder an Bedeutung gewinnen kann. Wir werden an Festivals teilnehmen, Live-Journalismus auf die Bühne bringen und uns mit Pappschildern auf Dorfplätze stellen, um ins Gespräch zu kommen.
Wir hören erst auf, wenn wir Antworten aus allen 401 Land- und Stadtkreisen erhalten haben. Unsere “Mission 401” könnt ihr hier bei Instagram verfolgen.
Bevor wir eine Redaktion aufbauen, möchten wir erfahren, was dir wichtig ist. Denn wir glauben fest daran, dass Journalismus ein kulturelles Gut ist und im Austausch mit Menschen in Deutschland entstehen sollte.
Wie wird der Journalismus von tbd aussehen?
Das wollen wir gemeinsam herausfinden. Wir möchten wissen, was du dir wünschst: Wie kann Journalismus dir helfen, die Welt besser zu verstehen? Was interessiert dich wirklich? Worüber möchtest du gerne mehr erfahren? Welche Geschichten und Themen vermisst du in den Medien?
Wir freuen uns auf deine Gedanken und Ideen. Wenn dir unser Fragebogen nicht ausreicht, kannst du uns gern eine E-Mail schreiben.
Mit wem arbeiten wir zusammen?
Wir bauen tbd gemeinsam mit Gründungspartnern auf, die unsere Leidenschaft für Journalismus teilen. Sie sind kein fester Teil des Teams, beraten bei inhaltlichen Entscheidungen und helfen uns, den Dialog mit Menschen aus ganz Deutschland zu führen.
Gilda Sahebi bringt ihre Erfahrung als Publizistin und Podcasterin ein. Ihr Buch “Verbinden statt Spalten” steht exemplarisch für unsere Mission.
Die Professorin Alexandra Borchardt forscht, lehrt und schreibt seit Jahrzehnten genau zu unserem Thema: Wie kann relevanter Journalismus mehr Menschen erreichen und informieren?
Cedric Engels gelingt mit seinem YouTube-Kanal “Doktor Whatson” das, wovon viele Medienhäuser träumen. Wenn er über die Klimakrise spricht, schauen regelmäßig Hunderttausende Menschen zu.
In den kommenden Monaten stellen wir weitere Gründungspartner vor. Diese Personen sollen später regelmäßige Formate bei uns prägen, etwa Podcasts, Videos und Kolumnen. Davor möchten wir aber erst herausfinden, was unser Publikum sich wünscht.
Warum nennen wir uns tbd?
Unser endgültiger Name steht bisher nicht fest. Übergangsweise nennen wir uns tbd. Das steht etwa für to be discussed (noch zu diskutieren), to be decided (noch zu entscheiden) oder to be done (noch zu erledigen).
Für uns bringt tbd den Kern unserer Mission auf den Punkt. Wir wollen gemeinsam mit euch diskutieren und entscheiden, welchen Journalismus wir brauchen – und dann auch an den Start bringen. Wenn wir tbd in ein journalistisches Produkt verwandeln, möchten wir den finalen Namen gemeinsam mit der Öffentlichkeit festlegen.
Du hast eine Idee für einen guten Namen? Dann schreib uns eine Mail oder eine Nachricht bei Instagram.
Wer finanziert tbd?
Das dänische Medienunternehmen Zetland finanziert unsere Gründungsphase. Ein Darlehen ermöglicht es uns, ein Jahr lang Fragen zu stellen und zuzuhören. Sobald wir beginnen, selbst Journalismus zu machen, kommt das Geld von unseren Mitgliedern.
In Dänemark zahlen rund 42.000 Menschen für Zetland, darunter ungewöhnlich viele Jüngere. In den vergangenen Jahren haben Gründungsteams in Finnland und Norwegen erfolgreiche Partnermedien aufgebaut. Jetzt möchten wir gemeinsam mit dir herausfinden, ob und wie dieser mitgliederfinanzierte Journalismus auch in Deutschland funktioniert.